Willkommen der NABU-Ortsgruppe                        Mössingen e.V.!


Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles


Richtigstellung Pressebericht Krähenversuche vom 27.08.2021

Am 26.08.2021 erschien auf der Homepage des Schwäbischen Tagblattes und am 27.08.2021 im Steinlachboten ein Pressebericht über die Einstellung des Verfahrens seitens der Staatsanwaltschaft bezüglich der Krähenversuche an der Uni Tübingen in Zusammenhang mit dem Vogelschutzzentrum in Mössingen. Dabei wird von "Verantwortlichen der Mössinger Nabu-Ortsgruppe" gesprochen. Dies ist falsch! Die Verantwortung lag ausschließlich bei den Verantwortlichen des Vogelschutzzentrums. Leider hat der erwähnte Tierschutzverein - sicher ohne böse Absicht - die Anzeige gegen uns als Ortsvereiein anstatt an das Vogelschutzzentrum gerichtet. 

 

Wir als Vorstandschaft haben dies unverzüglich dem Schwäbischen Tagblatt als auch er Staatsanwaltschaft so mitgeteilt!

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des NABU-Landesverbands Baden-Württemberg.


Die Fahrradinitiative Critical Mass Mössingen
lädt am Freitag, 24.09.2021 zur Tour durch
Mössingen ein. Weltweit finden an diesem Tag
Aktionen zum Klimaschutz statt. Wir radeln für
klimaschonenden, attraktiven Radverkehr in
Mössingen und in der Region. Es ist Zeit
gemeinsam zu handeln. Radeln Sie mit!


Critical Mass Mössingen

Fürs Klima auf Tour

Freitag, 24.09.2021

17:00 Treffpunkt Jakob-Stotz-Platz


 

 

 

Wir radeln mit Abstand und beachten die  allgemeinen Hygieneregeln.

Infos: https://criticalmassmoessingen.com
Mail: cm-fahr-rad@posteo.de


Tümpel ob der Breitwiesen/Ettenfeld

Die zwei Maßnahmen, das Ausbaggern und der Holzzaun haben sich bewährt! Nicht nur der Spitzschlammschnecke sondern auch den Molchen und den Prachtlibellen gefällt das Gewässer. Wie es scheint, akzeptieren die Spaziergänger und Wanderer den im Frühjahr aufgestellten Zaun zum Betrachten des Biotops.


NABU-Geschäftsstelle - geschlossen zum Ende des Jahres

Auf Grund privater Nutzung werden wir zum Ende des Jahres 2021 die Geschäftsstelle räumen. Wir danke der der Familie Leukart für die jahrelange gute Unterbringung.


Jahreshauptversammlung 2021 - Wechsel bei den Kassenprüfern

Die Jahreshauptversammlung 2021 stand unter dem Zeichen der Pandemie. Nur wenige Mitglieder fanden den Weg in die Geschäftsstelle. Die Geschäftstjahre 2019 und 2020 wurden seperat abgehandelt und entlastet. Einen Wechsel gab es bei den Kassenprüfern.  Albert Föll und Dieter Brunner wurden zu den neuen Kassenprüfern gewählt. Alfred Metzinger und Peter Fischmann wurden mit einem Geschenkkorb nach jahrelanger Tätigkeit in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Erneut wieder gewählt wurden Matthias Wekkeli als Kassierer und Georg Scholl als Schriftführer. Weiter wurde eine neue Satzung verabschiedet. 


Trockenmauer in der Berggasse für Eidechsen & Co

Über die Osterferienhat sin in der Berggasse auf der Höhe des Tierarztes einiges bewegt: Steine einer ehemaligen durchgängigen Trockenmauer wurden vom NABU-Mössingen neu aufgeschichtet. Zuvor hatte das Grünflächenmanagement der Stadt Mössingen die Hecken- und Baumbestände an dieser Stelle zurücknehmen lassen. Zu Tage kam eine dem NABU schon bekannte Trockenmauer und leider auch viel Müll! Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Grünflächenmanagements wurde die zukünftige Heckenpflege bezüglich des Natur- und Artenschutzes nochmals detailliert besprochen und es bestand Einigkeit über die Vorgehensweise. Die teilweise mit Erde bedeckte und zerfallene Trockensteinmauer wurde für die Besiedlung von Zauneidechsen sowie viele Insektenarten aufgebaut. Nichts desto trotz blieben viele Mauerteile verdeckt. Ein kompletter Wiederaufbau wäre ein sinnvolles Zukunftsprojekt, so die Idee des NABU-Mössingen – gerne mit Unterstützung der Stadt und vielleicht auch mit Schulklassen als Umwelt- und Naturschutzthema. Zunächst möchte man jedoch genau beobachten, welche Tierarten sich wieder ansiedeln. Das Freihalten von Verwuchs der jetzigen Mauerreste ist dafür die Voraussetzung. Dies übernimmt die nächsten ein bis zwei Jahre der NABU.


Anerkennung von Streuobst als Immaterielles Kulturerbe

Die Umwelt- und Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV in Baden-Württemberg freuen sich mit dem Verein Hochstamm Deutschland über die Anerkennung des Streuobstanbaus als Immaterielles Kulturerbe.

Wir in Mössingen haben einen nicht unwesentlichen Teil der baden-württembergischen Streuobstwiesen auf unserer Gemarkung. Diese zu Erhalten ist auch unser Ziel als NABU-Mössingen e.V.

 

Weitere Links:
unesco.de
baden-wuerttemberg.de
hochstamm-deutschland.de


Mit Abstand Biotop betrachten

 

Bei frühlingshaften Temperaturen zieht es den ein oder anderen raus zum Wandern. Auch Viele Nicht-Mössinger kommen, um auf dem Premium-Wanderweg um den Farrenberg und über den Dreifürstenstein die Natur zu genießen. Natur schätzen und schützen kann man natürlich besser, wenn man sie auch kennt. Auch der NABU-Mössingen unterstützt dies. Vor allem durch die zahlreichen Führungen, die sonst um diese Jahreszeit durch den NABU durchgeführt werden, kann man die Fauna und Flora in der Umgebung von Mössingen kennen lernen. Leider finden diese auf Grund der Corona-Situation in diesem Frühjahr nicht statt.

Auch auf dem Premium-Wanderweg ist einiges in der Natur zu entdecken, wie das Klein-Feucht-Biotop am Ettenfeld-Graben. Vor zwei Jahren wurde dieses Kleinod nach naturschutzrelevanten Aspekten von der Stadt Mössingen ausgebaggert und fachlich vom NABU begleitet. Die Pflegearbeit liegt schon seit Jahren in den Händen des NABU. Nun steht da seit kurzem ein Holzzaun. Dieser soll den Wanderern und Spaziergänger die Möglichkeit bieten, das Biotop mit Abstand zu betrachten. Bergmolch und Grasfrosch laichen in dem Tümpel und viele Insektenarten leben im auf dem Wasser und dessen Umgebung. Ein Hinweisschild bittet darum, Hunde an die Leine zu nehmen. Gegen das Trinken von Hunden aus dem Teich ist sicher nichts einzuwenden, ein Erfrischungsbad jedoch stört und zerstört zum Teil das Biotop – unter anderem auch durch den am Fell klebenbleibenden Laich. Ebenso das Begehen um den Tümpel herum ist ein zumindest kleiner Eingriff. Der NABU-Mössingen und sicher viele Naturliebhaber hoffen auf Verständnis und Betrachtung mit kleinem Abstand.


Vogel des Jahres 2021

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Amphibienwanderung - Straßensperrungen beachten!

Noch ist es nicht soweit, aber bald wandern sie wieder über unsere Straßen in und um Mössingen: Grasfrosch (siehe Bild links), Salamander, Erdrkröte und andere Amphibien. Um wenig "verkehrstote" Frösche, Kröten und Salamander bilanzieren zu müssen, bitten wir die Bevölkerung um Rücksichtnahme, vor allem auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Mössingen und Talheim Richtung Olgahöhe und Mössinger Erdrutsch und umgekehrt. Diese Strecke wird von Mitte/Ende März bist Ende April 2021 von 19.00-06.00 Uhr für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Vor allem bei feuchten Wetterlagen und nachts ist die Wanderung von den Winter- zu den Laichplätzen sehr stark.

 

Weitere nächtliche Straßensperrungen um Mössingen und Teilorte siehe Arten-/Biotopschutz/Amphibienschutz.


Nistkastenkontrolle beendet - immer weniger belegt

Was braucht man eigentlich alles für eine Nistkastenkontrolle- und säuberung? Auf jeden Fall eine Leiter, damit man an die 2-4 m hoch hängenden Nisthilfen gelangt. Ein "Räumwerkzeug", also meist eine umgebaute kleine Harke. Weiter eine Zange, zum Draht biegen oder zum Nisthilfe öffnen, eine Astschere um Nisthilfen und Zugänge frei zu schneiden und bei windigem Wetter eine Schutzbrille. Die Belegung oder Nichtbelegung eines jeden nummerierten Nistkasten wird notiert und diese Daten werden dann von uns gesammelt und bei Bedarf ausgewertet.

 Die Nisthilfen auf unseren Streuobstwiesen werden vor allem gerne von Kohl- und Blaumeise, Klaiber, Gartenrotschwanz, Halsbandschnäpper und Fledermäusen (spezielle Kästen) zur Brut oder Nächtigung/Tagesruhe genutzt. Es gibt zum Glück etliche Mössinger, die sich um die Streuobstwiesen kümmern. Das ist auch Naturschutz. Die Bäume könnten jedoch noch deutlich mehr Nisthilfen vertragen, so Sven Kremer, 2. Vorsitzender des NABU-Mössingen. Leider finden die fleißigen Helfer beim NABU-Mössingen immer weniger Nester von den Charaktervögeln unserer Streuobstwiesen, dem Halsbandschnäpper und dem Gartenrotschwanz. Insektenschwund, fehlende Brutgebiete und Nisthilfen sowie der Vogelzug in den Süden und zurück machen ihnen zu schaffen.

Halsbandschnäpper und dem Gartenrotschwanz. Insektenschwund, fehlende Brutgebiete und Nisthilfen sowie der Vogelzug in den Süden und zurück machen ihnen zu schaffen.


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Arbeitseinsatz auch in Corona-Zeiten

Bernd Wolfer, Sven Kremer und Georg Scholl waren im November und Februar im Einsatz. Corona-Regel-konform trafen sie sich zu zweit an den Brunnentrögen um dort das Feuchtbiotop zu pflegen. Vor allem die Weidenaustriebe und die Feldbrombeere mussten zurückgenommen werden, damit das Feuchtbiotop nicht zuwächst. Dieses Gebiet ist vor allem Lebensraum für Amphibien und eine wichtige Anlaufstelle für Vögel im Durchzug im Frühjahr und Herbst. Den Tümpel und das Feuchtgebiet mit den Hochstauden zu erhalten ist eine wichtige Aufgabe für den NABU. Weitere vier Feuchtgebiete pflegt der NABU-Mössingen über die Wintermonate. Zur Zeit ist dies jedoch schwieriger, da sich ja wenig Menschen treffen dürfen. Einzelarbeit ist da auch angesagt. Im Dezember waren auch noch fleißige Jugendliche mit von der Partie in den Brunnentrögen - siehe Bilder.


Petition gegen Flächenfraß - jetzt teilnehmen

 

Jedes Jahr verliert Deutschland Grün- und Ackerland an zusätzliche Siedlungs- und Verkehrsflächen, die zusammen so groß sind wie Frankfurt am Main. Eigentlich wollte die Bundesregierung bis 2020 den Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag drücken, aber zur Zeit versiegeln wir eine Fläche von 60 Hektar täglich. Jetzt soll es noch schlimmer kommen, denn Bau- und Innenminister Seehofer will mit einer unverantwortlichen Gesetzesänderung die Ausweisung von Neubaugebieten beschleunigen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Mitglied des Bundestags, um das Vorhaben zu stoppen.

Einfach auf Bild klicken und teilnehmen!

Zum ersten Mal mit der Wathose im Wasser: Mattis Kremer mit seinen 11 Jahren! Stolz war er nun mitten im Geschehen mitarbeiten zu können und nicht nur am Rad des Gewässers. Jedes Jahr um diese Jahreszeit entkrautet der NABU-Mössingen mit aktiven Mitarbeitern die drei Tümpel am Pfingstwasen. Vor allem Krebsscheren und Rohkolben müssen entfernt werden. Genehmigt ist dies durch das Regierungspräsidium, da Pflegemaßnahmen in der Regel erst ab Oktober stattfinden dürfen. Zehn Mitglieder des NABU trafen sich letzten Samstag im Schutzgebiet. Auch Elias und Jonas Wekkeli halfen tatkräftig mit. Unter anderem wurden in einem Plastikboot die Krebsscheren gefischt und an Land gebracht. Diese Maßnahmen dienen als Gegenmaßnahme der Verlandung der Tümpel. Besonders der Teichrohrsänger, eine seltene Vogelart, brütet im Schilfgürtel im Pfingstwasen. Zahlreiche Insektenarten u.a. Libellen finden dort ihren Lebensraum. Im Oktober findet in diesem Gebiet ein weiterer Einsatz satt, um die Arbeiten zu beenden.

 


Hirschkäfer in Mössingen

Alfred Metzinger entdeckte das schöne Exemplar die Tage in Mössingen vor seinem Haus


Nisthilfen erhältlich

 

Der NABU-Mössingen e.V. verkauft verschiedene Nisthilfen und Futterhäuser über die  Geschäftsstelle in Mössingen-Belsen. Dabei setzen wir auf Qualität von erfahrenen Herstellern. Von diesen Herstellern beziehen wir nur Nisthilfen aus bewährtem Holzbeton. Die Futterhäuser werden von einer KBF-Berufsschulstufe hergesstellt.

 

Des Weiteren können Tipps und Informationen zum Anbringen der Nisthilfen oder sonstigen Naturthemen erfragt werden.

 

Hinweise zu den Bewohnern und Preisen der Nisthilfen einfach auf Bilder klicken.

 

Kontaktdaten des NABU-Mössingens e.V.

Tel. Sven Kremer:  37 91 54

        Bernd Wolfer:  45 66

 

Wir achten während der Corona-Zeit beim persönlichen Kontakt mit den Käufern auf die Abstandsregelungen! 


Sperberweibchen beim Beutefang

Winfried Klink-Hiltwein hat diese Aufnahmen die Tage bei sich im Garten in Tübingen gemacht. Solche Aufnahmen sind sehr selten. Vielen Dank für die Bilder!

 

Den Unterschied zwischen Sperber und Habicht zu erkennen ist nicht einfach! Auf den Bildern erkennt man jedoch die relativ großen Augen im Vergleich zum Kopf, der Augenstreif ist nicht sehr ausgeprägt und vor allem die schlanken Füße mit er langen Mittelzehe sind Merkmale eines Sperbers!

 

Weitere Infos auf eines der Bilder klicken.


Biotoppflege-Einsätze

Obstwiesenpflege ist Sport. Eine Studie, welche die Umweltakademie Baden-Württemberg am Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen schon vor einigen Jahren in Auftrag gegeben hat, beweist es: Bäume schneiden, Äpfel auflesen und Mähen sind sportliche Aktivitäten und gut für die eigene Gesundheit. Fitnessstudio ade, Bewegung in der Natur bringt den gleichen Effekt!

Bei unseren Biotoppflege-Einsätzen gibt es sogar noch ein Plus: Gemeinschaft, Geselligkeit und ein herzhaftes Vesper!

 

Weitere Informationen zur Studie unter: LUNB

 

Wir laden alle NABU-Mitglieder und interessierte Mitbürger ins "Natur-Fitness-Studio ein"!

 

Regelmäßige Biotoppflege-Einsätze siehe Veranstaltungsprogramm, im Nachrichtenblatt oder unter Termine.


Weitere Bilder von Veranstaltungen finden Sie in der Bildergalerie/im Archiv