Willkommen der NABU-Ortsgruppe                        Mössingen e.V.!


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Nisthilfen erhältlich

Nisthilfen-Bausatz mit Anleitung
Nisthilfen-Bausatz mit Anleitung

Wir als NABU-Mössingen e.V. verkaufen verschiedene Nisthilfen und Futterhäuser. Dabei setzen wir auf Qualität von erfahrenen Herstellern. Von diesen Herstellern beziehen wir nur Nisthilfen aus bewährtem Holzbeton. Die Holz-Nisthilfen und Futterhäuser werden von einer KBF-Berufsschulstufe hergesstellt. Zudem gibt es Nisthilfen-Bausätze mit Anleitung - siehe Bild links.

Einsicht in die Anleitung.

 

 

Des Weiteren können Tipps und Informationen zum Anbringen der Nisthilfen oder sonstigen Naturthemen erfragt werden. Hinweise zu den Bewohnern und Preisen auf Nachfrage.

 

Kontaktdaten des NABU-Mössingens e.V.

Tel.        Bernd Wolfer:  45 66

               Sven Kremer: 37 91 54

 

 


Erste Vogelkundliche Führung in Hirrlingen

Bildergalerie - auf Bild klicken
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Die erste vogelkundliche Führung in diesem Jahr fand am Sonntag, 10.04.2022, in Hirrlingen statt. Mit unseren Hirrlinger Vogelfreunden der "Interessens-gemeinschaft Vogelschutz Hirrlingen e.V." starteten 9 Mössinger mit rund 20 Hirrlingern und Gästen die traditionelle Führung ab dem Schlossweiher. Karl Haldenwang führte wie immer souverän und mir vielen Infos. Durch den Ort und das Neubaugebiet ging es an die Startzel und einen größeren Bogen wieder Richtung Hirrlingen. Der Abschluss bildete die Rote Wurst sowie Kaffee und Kuchen im vereinseigenen Schuppen. Vielen Dank an die Hirrlinger, vor allem Josef Bartels & Dietmar Zug und das Bewirtungsteam.


Mehr Natur im Garten

 

Wenn die Sonne wärmer scheint und die kalten Temperaturen hoch gehen sowie der kalte Wind nachgelassen hat, freuen sich viele Grundstücksbesitzer, sich endlich wieder um ihre Gärten kümmern zu können. So unterschiedlich die Menschen, so auch ihre Gärten: manchem mögen es eher pflegeleicht und manche eher etwas wilder, vielleicht dadurch auch etwas verlockender für manche natürlichen Gartenbewohner. Um einen naturnahen Garten zu erhalten, sollte man auf bestimmte Dinge achten. Grundsätzlich ist der Verzicht von Chemikalien wie Unkrautvernichtungsmittel und anderen Pestiziden der erste Schritt. Diese sind mitverantwortlich für den Rückgang der Insekten, der sich unmittelbar negativ auf die Vogelwelt und Fledermäuse auswirkt. Zudem zerstören diese den natürlichen Aufbau von Organismen im Boden. Im naturnahen Garten sollten heimische Straucharten ihren Platz finden wie der Schneeball, das Pfaffenhütchen, Wildrosen und die Kornelkirsche. Diese bieten vor allem Insekten und Gartenvögeln Nahrung und Lebensraum. Und am besten man pflanzt diese abwechselnd und nicht in Reih und Glied. Torf wird überwiegend aus Osteuropa importiert und dienst in seiner natürlichen Funktion als CO2-Speicher und als wertvolles Biotop. Auf diesen sollte, wenn möglich verzichtet werden.

 

Eine wilde Ecke mit Laub- und Steinhaufen sowie Totholz, in der auch „Unkraut“ wie die Brennnessel wachsen darf, ist ebenso erwünscht. Eine kleine Fläche mit Wildblumen, die nur maximal 2-mal im Jahr schonend gemäht wird, ist sinnvoll. Dazu eine Bienen-Nisthilfe in der Nähe. Eine kleine Vogeltränke oder Wasserfläche, an der oft auch Insekten zum Wasser holen, kommt hinzu. Ein Mähroboter wird im naturnahen Garten nicht benötigt, dann eher eine traditionelle Sense für die Blumenwiese. Dies alles lässt sich mit Gemüse- und Staudenbeeten sehr gut kombinieren. Auch im Gemüsebeet lässt sich mit bewährten natürlichen Methoden und Pflanzen unterstützenden Maßnahmen biologisch arbeiten. Auf großem Grundstücken mit Bäumen und auch am Haus lassen sich kostengünstig Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse befestigen. Dabei berät Sie gerne der NABU-Mössingen e.V.

 

Unter der NABU-Homepage www.nabu.de/verbrauchertipps/gartenlust können Sie weiter Tipps erfahren, diese als Broschüre herunterladen oder diese im NABU-Shop bestellen.

 


Amphibienwanderung - Straßensperrungen beachten!

Bild: Georg Scholl
Bild: Georg Scholl

Noch ist es nicht soweit, aber bald wandern sie wieder über unsere Straßen in und um Mössingen: Grasfrosch (siehe Bild links), Salamander, Erdrkröte und andere Amphibien. Um wenig "verkehrstote" Frösche, Kröten und Salamander bilanzieren zu müssen, bitten wir die Bevölkerung um Rücksichtnahme, vor allem auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Mössingen und Talheim Richtung Olgahöhe und Mössinger Erdrutsch und umgekehrt. Diese Strecke wird von Mitte/Ende März bist Ende April 2022 von 19.00 bzw. 20.00 bis 7.00 Uhr für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Vor allem bei feuchten Wetterlagen und nachts ist die Wanderung von den Winter- zu den Laichplätzen sehr stark.

 

Weitere nächtliche Straßensperrungen um Mössingen und Teilorte siehe Arten-/Biotopschutz/Amphibienschutz.

Bild: Stadtverwaltung Mössingen
Bild: Stadtverwaltung Mössingen

Neue Unkentümpel am Talheimer Erdrutsch im März 2022


Aufräumarbeiten Pfingstwasen am 12.03.2022


Steinkäuze willkommen

Bildergalerie - auf Bild klicken
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Am internationalen Tag des Artenschutzes brachte der NABU-Mössingen e.V. auf dem ehemaligen Geländer der Mülldeponie, nun Rosenpark, Steinkauzröhren an.

1972 war er der Vogel des Jahres. Die kleine kurzschwänzige Eule ist auf der Oberseite dunkelbraun und weißlich gefleckt bzw. gebändert. Die Unterseite ist weißlich und breit dunkelbraun gestreift. Über den großen gelben Augen befinden sich schmale weiße Überaugenstreifen und seine Stirn ist niedrig und flach. Die Nahrung des Steinkauzes besteht aus einer Vielzahl von Kleinsäugern, Vogelarten und einigen Amphibien zu seinem Nahrungsspektrum. Er bevorzugt als Lebensraum offene, grünlandreiche Landschaften z.B. Streuobstwiesen und gehört nach wie vor zu den gefährdeten Arten.

In Mössingen und Umgebung kommt der Steinkauz schon seit Jahrzehnten nicht mehr vor. Vor kurzem wurde sein „guhat, kwiau“, oder kurze „kja, kju“ jedoch in der Gegend um Bodelshausen gehört, in Immenhausen wurde er schon gesichtet.

Am 3 März 2022, der Tag des internationalen Artenschutzes, machten sich Bernd Wolfer und Sven Kremer vom NABU-Mössingen e.V., bewaffnet mit 2 neuen Niströhren, auf den Weg, diese an geeignete Stellen aufzuhängen. Die Wahl fiel auf den Rosenpark, offene Landschaft, mögliche Nahrungsquellen und die Nähe Richtung Bodelshausen waren die entscheidenden Aspekt. Zudem wurde eine schon vorhandene Röhre, in dem die beiden Vorstände des NABU alte nicht klar zuordenbare Gewölle gefunden hatten, versetzt. Die lange Form der Steinkauzröhre kommt u.a. wegen des Marderschutzes am Einschlupf zustande. Zudem sollte diese möglichst waagerecht, mit Einstreu und vom Einflugloch Richtung Südosten schauen. Grundsätzlich werden auch alle anderen Nisthilfen in diese Himmelsrichtung aufgehängt. Nun beginnt die Zeit der Hoffnung, auch in Mössingen und im Rosenpark, der durch Hartmut Gäbele und seiner Frau gepflegt wird, wieder das „guhat, kwiau“ zu hören. 


Jahreshauptversammlung verschoben

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung wird pandemiebedingt auf den 15.07.2022 verschoben. Näherer Informationen zum Ort und zur Zeit wird noch bekannt gegeben.


Einsatz Pfinstwasen Februar 2022


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Einsätze am Gänseweiher/Buchbachquelle/Ziegelhütte - Jan 2022


90 Jahre NABU-Mössingen e.V.

Im Jahr 2021 feierten wir unser 90-jähriges Jubiläum:

 

"Die Ortsgruppe Mössingen im Bund für Vogelschutz, wie unser Verein zur Gründungszeit hieß, wurde auf Initiative des Mitglieds im Obstbauverein Mössingen, Gustav Klett nach einem Diavortrag der deutschen Vogelmutter und Gründerin des Bundes für Vogelschutz Lina Hänle im Herbst 1931 aus der Taufe gehoben. Dem Gedanken unsere heimische Vogelwelt zu schützen, folgten über 60 Personen aus der Bevölkerung..."

 

So der Auszug aus einer Zusammenfassung, die Jochen Nill vor einigen Jahren aufgeschrieben hat. Hier der Link zum gesamten Text.

 

Bericht Steinlachboten vom 29.12.2021 siehe Download unten:

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SB_90-Jahre-NABU-Moessingen_29.12.2021.j
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NABU-Geschäftsstelle - geschlossen zum Ende des Jahres

Auf Grund privater Nutzung werden wir zum Ende des Jahres 2021 die Geschäftsstelle räumen. Wir danken der der Familie Leukart herzlich für die jahrelange gute Unterbringung.


Gefährdete Streuobstwiesen

Der Paragraf 13 b des Baugesetzbuches und der § 33 des BNatSchG passen oft nicht zusammen: Das Begehren der Kommunen um neues Bauland steht immer wieder im Konflikt mit dem "Verbot" Streuobstwiesen dafür zu opfern. Die Stuttgarter Zeitung schrieb darüber einen Bericht - siehe Downloads.

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20211221_SZ_Besserer Schutz für Streuobs
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20211221_SZ_Streuobstwiesenbestände sind
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Erster Einsatz unseres "neuen" Traktors

Bernd Wolfer und Mattis beim Abräumen des Schnittgutes an den Brunnentrögen - Bild: Sven Kremer
Bernd Wolfer und Mattis beim Abräumen des Schnittgutes an den Brunnentrögen - Bild: Sven Kremer

"Winterdienst" an den Brunnentrögen

Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer
Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer

Der südliche Teil unseres Feuchtbiotops Brunnentröge wurde am Samstag, 11.12.2021, bei leicht winterlichem Wetter in Angriff genommen. Binsenmahd und das Rückschneiden vor allem von Grauweiden und Aufräumarbeiten standen an. Georg Scholl (links) beim Abräumen des Schnittgutes. Zudem wurde der Wasser-Zulauf freigeräumt.


Trockensteinmauer in der Berggasse

Bernd Wolfer mit Mattis Kremer - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer
Bernd Wolfer mit Mattis Kremer - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer

Im April 2021 wurde die Trockensteinmauer in der Berggasse durch uns wieder aufgebaut. Im Sommer hat eine Schülergruppe der Dreifürstensteinschule diese etwas freigehalten. Nun ging es wieder um den Rückschnitt und das Herausnehmen von Eschen, da diese sehr schnell wachsen und eine naturnahe Heckenentwicklung bremsen.


Einsatz in den Brunnentrögen

Die Einsatz-Truppe in den Brunnentrögen am 13.11.2021 - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Dieter  Brunner & Sven Kremer
Die Einsatz-Truppe in den Brunnentrögen am 13.11.2021 - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Dieter Brunner & Sven Kremer

Feuchtbiotop Butzen - für die Gelbbauchunke

Pflege am Feuchtbiotop Butzen u.a. für die Gelbbauchunke - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer
Pflege am Feuchtbiotop Butzen u.a. für die Gelbbauchunke - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer

Pflegeeinsatz am Steinbruch Kalkofen - für den Berglaubsänger

Freischneiden für den Berglaubsänger - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer
Freischneiden für den Berglaubsänger - Bildergalerie auf Bild klicken - Bilder: Sven Kremer

Biotoppflege-Einsätze haben begonnen

Bildergalerie - auf Bild klicken - Gerd Uwe Steinhilber und Matthias Wekkeli am unteren Teich im Pfingstwasen - Bilder: Sven Kremer
Bildergalerie - auf Bild klicken - Gerd Uwe Steinhilber und Matthias Wekkeli am unteren Teich im Pfingstwasen - Bilder: Sven Kremer
Alfred Metzinger beim Einsatz
Alfred Metzinger beim Einsatz

Obstwiesenpflege ist Sport. Eine Studie, welche die Umweltakademie Baden-Württemberg am Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen schon vor einigen Jahren in Auftrag gegeben hat, beweist es: Bäume schneiden, Äpfel auflesen und Mähen sind sportliche Aktivitäten und gut für die eigene Gesundheit. Fitnessstudio ade, Bewegung in der Natur bringt den gleichen Effekt!

Bei unseren Biotoppflege-Einsätzen gibt es sogar noch ein Plus: Gemeinschaft, Geselligkeit und ein herzhaftes Vesper!

 

Weitere Informationen zur Studie unter: LUNB

 

Wir laden alle NABU-Mitglieder und interessierte Mitbürger ins "Natur-Fitness-Studio ein"!

 

Regelmäßige Biotoppflege-Einsätze siehe Veranstaltungsprogramm, im Nachrichtenblatt oder unter Termine.


Tümpel ob der Breitwiesen/Ettenfeld

Die zwei Maßnahmen, das Ausbaggern und der Holzzaun haben sich bewährt! Nicht nur der Spitzschlammschnecke sondern auch den Molchen und den Prachtlibellen gefällt das Gewässer. Wie es scheint, akzeptieren die Spaziergänger und Wanderer den im Frühjahr aufgestellten Zaun zum Betrachten des Biotops - August 2021.

Bilder: Sven Kremer


Richtigstellung Pressebericht Krähenversuche vom 27.08.2021

Am 26.08.2021 erschien auf der Homepage des Schwäbischen Tagblattes und am 27.08.2021 im Steinlachboten ein Pressebericht über die Einstellung des Verfahrens seitens der Staatsanwaltschaft bezüglich der Krähenversuche an der Uni Tübingen in Zusammenhang mit dem Vogelschutzzentrum in Mössingen. Dabei wird von "Verantwortlichen der Mössinger Nabu-Ortsgruppe" gesprochen. Dies ist falsch! Die Verantwortung lag ausschließlich bei den Verantwortlichen des Vogelschutzzentrums. Leider hat der erwähnte Tierschutzverein - sicher ohne böse Absicht - die Anzeige gegen uns als Ortsvereiein anstatt an das Vogelschutzzentrum gerichtet. 

 

Wir als Vorstandschaft haben dies unverzüglich dem Schwäbischen Tagblatt als auch er Staatsanwaltschaft so mitgeteilt!

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des NABU-Landesverbands Baden-Württemberg.


Jahreshauptversammlung 2021 - Wechsel bei den Kassenprüfern

Bild: Sven Kremer
Bild: Sven Kremer

Die Jahreshauptversammlung 2021 stand unter dem Zeichen der Pandemie. Nur wenige Mitglieder fanden den Weg in die Geschäftsstelle. Die Geschäftstjahre 2019 und 2020 wurden seperat abgehandelt und entlastet. Einen Wechsel gab es bei den Kassenprüfern.  Albert Föll und Dieter Brunner (zweiter und dritter von links) wurden zu den neuen Kassenprüfern gewählt. Alfred Metzinger (zweiter von rechts) und Peter Fischmann wurden mit einem Geschenkkorb nach jahrelanger Tätigkeit in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Erneut wieder gewählt wurden Matthias Wekkeli (ganz links) als Kassierer und Georg Scholl als Schriftführer. Weiter wurde eine neue Satzung verabschiedet. 


Trockenmauer in der Berggasse für Eidechsen & Co

Bild: Sven Kremer
Bild: Sven Kremer

Über die Osterferienhat sin in der Berggasse auf der Höhe des Tierarztes einiges bewegt: Steine einer ehemaligen durchgängigen Trockenmauer wurden vom NABU-Mössingen neu aufgeschichtet. Zuvor hatte das Grünflächenmanagement der Stadt Mössingen die Hecken- und Baumbestände an dieser Stelle zurücknehmen lassen. Zu Tage kam eine dem NABU schon bekannte Trockenmauer und leider auch viel Müll! Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Grünflächenmanagements wurde die zukünftige Heckenpflege bezüglich des Natur- und Artenschutzes nochmals detailliert besprochen und es bestand Einigkeit über die Vorgehensweise. Die teilweise mit Erde bedeckte und zerfallene Trockensteinmauer wurde für die Besiedlung von Zauneidechsen sowie viele Insektenarten aufgebaut. Nichts desto trotz blieben viele Mauerteile verdeckt. Ein kompletter Wiederaufbau wäre ein sinnvolles Zukunftsprojekt, so die Idee des NABU-Mössingen – gerne mit Unterstützung der Stadt und vielleicht auch mit Schulklassen als Umwelt- und Naturschutzthema. Zunächst möchte man jedoch genau beobachten, welche Tierarten sich wieder ansiedeln. Das Freihalten von Verwuchs der jetzigen Mauerreste ist dafür die Voraussetzung. Dies übernimmt die nächsten ein bis zwei Jahre der NABU.


Anerkennung von Streuobst als Immaterielles Kulturerbe

Die Umwelt- und Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV in Baden-Württemberg freuen sich mit dem Verein Hochstamm Deutschland über die Anerkennung des Streuobstanbaus als Immaterielles Kulturerbe.

Wir in Mössingen haben einen nicht unwesentlichen Teil der baden-württembergischen Streuobstwiesen auf unserer Gemarkung. Diese zu Erhalten ist auch unser Ziel als NABU-Mössingen e.V.

 

Weitere Links:
unesco.de
baden-wuerttemberg.de
hochstamm-deutschland.de


Mit Abstand Biotop betrachten

Bild: Sven Kremer
Bild: Sven Kremer

 

Bei frühlingshaften Temperaturen zieht es den ein oder anderen raus zum Wandern. Auch Viele Nicht-Mössinger kommen, um auf dem Premium-Wanderweg um den Farrenberg und über den Dreifürstenstein die Natur zu genießen. Natur schätzen und schützen kann man natürlich besser, wenn man sie auch kennt. Auch der NABU-Mössingen unterstützt dies. Vor allem durch die zahlreichen Führungen, die sonst um diese Jahreszeit durch den NABU durchgeführt werden, kann man die Fauna und Flora in der Umgebung von Mössingen kennen lernen. Leider finden diese auf Grund der Corona-Situation in diesem Frühjahr nicht statt.

Auch auf dem Premium-Wanderweg ist einiges in der Natur zu entdecken, wie das Klein-Feucht-Biotop am Ettenfeld-Graben. Vor zwei Jahren wurde dieses Kleinod nach naturschutzrelevanten Aspekten von der Stadt Mössingen ausgebaggert und fachlich vom NABU begleitet. Die Pflegearbeit liegt schon seit Jahren in den Händen des NABU. Nun steht da seit kurzem ein Holzzaun. Dieser soll den Wanderern und Spaziergänger die Möglichkeit bieten, das Biotop mit Abstand zu betrachten. Bergmolch und Grasfrosch laichen in dem Tümpel und viele Insektenarten leben im auf dem Wasser und dessen Umgebung. Ein Hinweisschild bittet darum, Hunde an die Leine zu nehmen. Gegen das Trinken von Hunden aus dem Teich ist sicher nichts einzuwenden, ein Erfrischungsbad jedoch stört und zerstört zum Teil das Biotop – unter anderem auch durch den am Fell klebenbleibenden Laich. Ebenso das Begehen um den Tümpel herum ist ein zumindest kleiner Eingriff. Der NABU-Mössingen und sicher viele Naturliebhaber hoffen auf Verständnis und Betrachtung mit kleinem Abstand.


Weitere Bilder von Veranstaltungen finden Sie in der Bildergalerie/im Archiv